VfB Stuttgart: Präsident kämpft gegen Homophobie

Stark engagiert beim Kampf gegen Homophobie im Fußball ist Erwin Staudt, der Präsident des VfB Stuttgart. Er übernahm nicht nur die Schirmherrschaft über den Stuttgarter CSD, er fand auch beim 3. Aktionsabend gegen Homophobie, der unter dem Motto „Fußball ist alles – auch schwul“ stattfand, klare Worte über das Schicksal schwuler Fußballer: „Wir brauchen grundsätzliche Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass Menschen gemobbt und diskriminert werden.“

In der „Stuttgarter Zeitung“ ergänzt er: „Für viele wird Fußball offensichtlich als eine der letzten männlichen Domänen gesehen, als eine arachische Bastion der Gesellschaft, in der Homosexualität offensichtlich nicht zum Weltbild mancher Fußballfans passt. Was natürlich grober Unfug ist.“

Deshalb hat er auch die Schimherrschaft über den CSD übernommen. Mitfahren wird der 61-Jährige am 1. August aber nicht. „Mein rot-weißer Tanga wird nicht rechtzeitig fertig sein“, verriet er augenzwinkernd der „Bild“-Zeitung.