Berliner Menschenrechtspreis für Helmut Graupner

Eine hohe Auszeichnung wird dem Wiener Rechtsanwalt Helmut Graupner, Präsident des Rechtskomitee Lambda (RKL), zuteil. Er wird heuer mit dem Zivilcouragepreis des CSD-Berlin ausgezeichnet.

Der CSD-Berlin begründet die Preisverleihung auch damit, dass Graupner „durch eine Fülle von Musterverfahren dazu beitragen“ konnte, bürgerrechtliche Anliegen von Lesben, Schwulen oder Transgender im Vereinten Europa zum Thema wurden und dass „die durch (sein) Engagement bewirkten Sprüche und Urteile … in den einzelnen Mitgliedsländern der Europäischen Union unseren Bewegungen Auftrieb wie rechtspolitische Handhabe zur Verbesserung unserer Situationen gegeben (haben).“

Respekt zollt der CSD-Berlin auch der Arbeit Graupners in seiner „österreichischen Heimat selbst“. „Ohne Sie könnten wir in Deutschland viel weniger Hoffnung haben, dass die rechtspopulistischen Tiraden wider alle bedrohten Minderheiten eines Tages ein demokratisches Ende haben werden“, heißt es in der Preisverleihungsmeldung.

Überreicht wird der Preis am 28. Juni auf der Abschlusskundgebung des CSD an der Berliner Siegessäule. Das von Graupner geleitete RKL wurde 1991 für die umfassende Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte gleichgeschlechtlich l(i)ebender Frauen und Männer gegründet.

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