US-Gericht: Schwule Freunde verderben Kinder nicht

Das Höchstgericht im amerikanischen Bundesstaat Georgia hat jetzt eine Anordnung aufgehoben, nach der die Kinder eines geschiedenen Paares keinen Kontakt zum lesbischwulen Freundeskreis des Vaters haben dürfen. Das berichtet das Portal „Queer News“.

Höchstrichter Robert Benham ärgerte vor allem, dass der Beschluss der ersten Instanz ohne sachliche Grundlage annimmt, dass die drei Kinder von 8 bis 16 Jahren durch den Kontakt Schaden nehmen könnten. Allerdings gab es keinen Hinweis darauf, dass sich die lesbischwulen Freunde des Vaters vor den Kindern unpassend verhalten hätten oder die Kinder durch den Kontakt nachteilig beeinflusst wurden. „Eine so willkürliche Klassifizierung aufgrund der sexuellen Orientierung steht im offenen Widerspruch zu unserer Rechtsordnung, die geschiedene Eltern dazu anhält, auch nach der Scheidung gemeinsam für die Kinder zu sorgen,“ so Richter Benham.