Schwuler in Neuseeland mit Banjo brutal getötet

In Neuseeland hat heute der Prozess gegen einen ungarischen Tourist begonnen, der einen 69-jährigen Schwulen mit einem Banjo getötet haben soll.

Der 29 Jahre alte Ferdinand Ambach steht in Auckland vor Gericht, weil er Ronald James Brown im Dezember mit dem fast drei Kilo schweren Instrument fünf Mal auf den Kopf geschlagen und ihm anschließend den abgebrochenen Hals den Instruments in den Rachen gerammt haben soll. Drei Tage später starb Brown im Krankenhaus. Ambach bestreitet die Vorwürfe und behauptet, sich nur bruchstückhaft an die betreffende Nacht erinnern zu können.

Staatsanwalt Nick Williams behauptet, es gab zwischen den beiden Männern ein fatales Missverständnis. Brown lernte den Ungarn in einer Bar kennen und dachte, er sei auch schwul. Deshalb nahm er den Touristen mit zu sich nach Hause. Was dann passierte, ist Gegenstand des Verfahrens.

Nachbarn riefen die Polizei, nachdem sie aus Browns Wohnung verdächtige Geräusche hörten. Die Beamten fanden den 69-Jährigen blutüberströmt, während der Ungar laut in seiner Muttersprache fluchte und Möbel aus dem Fenster warf, unter anderem auch ein Doppelbett. Ambachs Verteidiger Peter Keye gibt zu, dass sein Mandant „plötzlich die Beherrschung verlor“ und plädiert deshalb auf Totschlag, nicht auf Mord. Der Prozess ist für drei Wochen anberaumt.