HOSI Linz: Straßenfest war voller Erfolg

Ein voller Erfolg war das Straßenfest, mit dem die HOSI Linz am Samstag ihre neuen Räumlichkeiten in der Fabrikstraße einweihte. Rund 500 Besucher ließen sich vom wechselhaften Wetter nicht abhalten und feierten trotz stellenweisem Nieselregen den ersten Neubau für eine Lesben- und Schwuleninitiative in Österreich. Unter den Gratulanten waren auch der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch, Michael Leiblfinger von der SoHo Österreich und Christian Högl, Obmann der HOSI Wien. Musikalischer Höhepunkt des Festes war die Band „Ritva“, die für Stimmung sorgte.

Das neue Zentrum der HOSI Linz bietet den Aktivisten erstmals angemessene großzügige Arbeitsbedingungen und genügend Platz, zum Beispiel für die umfangreiche Mediathek. Claudia Daberger, Generalsekretärin der HOSI Linz, ist von ihrem neuen Arbeitsplatz begeistert: „Noch nie hatte ich so ein schönes Büro! Ich hab‘ deshalb jetzt sogar daheim angefangen, meine Wohnung zu weißeln“, möchte sie das frische und moderne Flair der HOSI Linz auch in den eigenen vier Wänden spüren.

Neben den Büro- und Beratungsräumen gibt es im Erdgeschoß auch einen Veranstaltungssaal sowie das Café „Julius“. In den oberen beiden Stockwerken gibt es vier Genossenschafts-Wohnungen, für die die HOSI Linz ein Vorschlagsrecht hatte. So haben dort auch bekannte Persönlichkeiten der Linzer Szene eine neue Heimat gefunden.

Der HOSI Linz ist es wichtig, dass das HOSI-Zentrum für alle Bewohner der Umgebung zu einem Treffpunkt wird, egal ob schwul, lesbisch, transgender oder hetero. Zumindest beim Straßenfest ist ihnen das gelungen: Etliche Nachbarn feierten mit den Linzer Lesben, Schwulen und Transgender.

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