„Stonewall in Wien“: Grüne suchen lesbischwule Geschichte

Eine neue Broschüre der Grünen widmet sich der Geschichte der Wiener Schwulen- und Lesbenbewegung.

„Stonewall in Wien“ ist eine Kooperation zwischen den Grünen Andersrum, dem Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte „Qwien“ und der „queer Lounge“, einer Community-Sendung auf „okto“.

Zu Wort kommen ZeitzeugInnen der Community, die die Geschehnisse der letzten 40 Jahre aus ihrer eigenen Perspektive erzählen. Beleuchtet werden, chronologisch aufgebaut, unter anderem die Repressalien in der Nachkriegszeit, die Aufhebung des Verbotsparagrafen im Jahr 1971 und das beginnende politische Engagement ab den 1990er Jahren.

„Stonewall in Wien“ kann entweder bei den Grünen Andersrum bestellt werden oder liegt in der Buchhandlung Löwenherz auf.

Gemeinderat Marco Schreuder, Sprecher der Grünen Andersrum, appellierte in diesen Zusammenhang für die Öffnung der Ehe und einen Diskriminierungsschutz für Homosexuelle. Auch im Verhetzungsparagrafen sei noch kein Schutz-Passus für sexuelle Orientierung enthalten, so Schreuder.