Michael Jackson: Polizei ermittelt wegen Totschlag

Wegen des Todes von Michael Jackson ermittelt die Polizei mittlerweile offenbar wegen Totschlags. Dabei konzentriert sie sich auf den Arzt des King of Pop, Conrad Murray. Das berichtet die gewöhnlicherweise sehr gut informierte Internet-Seite TMZ.com unter Berufung auf „mehrere Quellen“.

Demnach deutet die Beweislage darauf hin, dass das Betäubungsmittel Propofol die Hauptursache für den Tod Jacksons war. Es gebe „genug starke Beweise“ dafür, dass Murray derjenige gewesen sei, der dem Sänger den unter dem Markennamen Diprivan bekannten Wirkstoff verabreicht habe, berichtet „TMZ.com“. Parallel dazu wurden verschiedene pharmazeutische Unternehmen von der US-Drogenbehörde DEA kontaktiert, um sicher sagen zu können, welcher Arzt Michael Jackson mit Propofol vollgepumpt haben könnte, berichtet wiederum die „L.A. Times“.

Jacksons Erben haben auf jeden Fall nicht mehr mit den Schulden des Stars zu kämpfen, die am Tag seines Todes angeblich 400 Millionen Dollar betrugen: So schossen die Downloads und Verkaufszahlen seiner Alben nach dem plötzlichen Tod in die Höhe. Nielsen SoundScan berechnete, dass Jacksons Titel kurz nach seinem Ableben mehr als 2,5 Millionen Mal heruntergeladen wurden. Die Woche zuvor waren es „nur“ 10.000 Downloads. Am beliebtesten waren dabei „Thriller“, „Smooth Criminal“ und „Billie Jean“.

Da Jackson selbst mit einem großen Prozentsatz an seinem eigenen Song-Katalog wie auch an dem Song-Katalog der Beatles beteiligt war, schätzt ein Experte für Popstar-Nachlässe, dass „die Liquiditätsschwierigkeiten der Familie praktisch über Nacht beseitigt wurden“. Insgesamt könnte Jacksons musikalischer Nachlass so mehr als eine Milliarde Dollar wert sein.