Samstag starten „World Outgames“ in Kopenhagen

Am Samstag starten in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen die zweiten „World Outgames“. Sie sind mehr als nur eine schwullesbische Sportveranstaltung: Der olympische Gedanke wird für die Community adaptiert und weiterentwickelt: Die Veranstalter bemühen sich besonders darum, Teilnehmer aus Osteuropa, Russland, Asien, Afrika und Südamerika zu gewinnen. Diese Bemühungen laufen über ein besonderes „Outreach“-Programm, durch das etwa 250 Teilnehmer aus diesen Gebieten unterstützt werden. Politisch flankiert werden die Spiele außerdemm von einer Menschenrechtskonferenz.

Insgesamt haben sich 5.000 Menschen aus 90 Ländern angemeldet, ein Drittel davon sind Frauen. Bei gut 350 Wettkämpfen werden bis 2. August lesbische und schwule Champions ermittelt. Daneben gibt es ein großes Kultur- und Freizeitprogramm: Tango-, Film- und Chorfestivals stehen genauso auf dem Programm wie jede Menge Parties.

Die Veranstalter rechnen auch mit einer hohen Zahl an zusätzlichen Besuchern in der dänischen Hauptstadt: Insgesamt sollen 7.000 direkte Outgames-Touristen und zwischen 300.000 und 500.000 andere – Kopenhagener und sonstige Touristen – die World Outgames 2009 sehen.

Die Latte für die Veranstalter liegt hoch. Bei den ersten World Outgames im kanadischen Montreal vor drei Jahren haben 10.000 Sportlerinnen und Sportler aus 100 Ländern teilgenommen – doppelt so viele wie heuer.

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