23-jährigem Schwulen in Berlin in der eigenen Wohnung die Kehle durchgeschnitten

In Berlin ist Freitag abend ein 23-jähriger Schwuler tot in seiner Wohnung gefunden worden. Die Polizei geht von Mord aus.

Nach Informationen der Boulevardzeitung „B.Z.“ wurde dem Biochemie-Stundenten Sebastian N. die Kehle durchgeschnitten, seine Leiche dann angezündet. „Es ist davon auszugehen, dass ihn jemand umgebracht hat“, so ein Ermittler zur „B.Z.“ Eine Obduktion hat den Mordverdacht bestätigt. Genauere Informationen gibt es derzeit noch nicht, die Polizei sucht noch nach der Tatwaffe.

Sebastian N. wohnte seit viereinhalb Jahren ein einer Ein-Zimmer-Wohnung in Berlin Spandau. Einige Nachbarn beschreiben ihn nach Angaben der „B.Z.“ als umgänglich, andere berichten von wilden Partys. Laut Polizei nahm er Drogen.

Angeblich wurde Sebastian N. bedroht: „In letzter Zeit hatte er schreckliche Angst, wollte schon ausziehen. Er hatte einem Bekannten 70 Euro geborgt. Als er die jetzt zurückforderte, wurde er massiv bedroht.“, erzählte ein Freund der „B.Z.“

Die Leiche des jungen Mannes wurde Freitag abend um 20.50 Uhr von Feuerwehrleuten entdeckt. Sie waren zu einem Schwelbrand in der Wohnung gerufen worden. Bei den Löscharbeiten haben sie dann die Leiche von Sebastian N. gefunden.