Hassverbrechen bei „World Outgames“: Drei Teilehmer verletzt

Am Samstag sind in Kopenhagen die World Outgames, eines der größten lesbischwulen Sportfestivals der Welt, erst eröffnet worden. Und schon wenige Stunden danach wurden drei Teilnehmer in der Innenstadt in der dänischen Hauptstadt zusammengeschlagen.

Ein Norweger, ein Schwede und ein Brite mussten Sonntag früh nach einem Überfall in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die dänische Polizei geht von Hasskriminalität aus: Die Überfälle seien ausschliesslich wegen der Homosexualität der Männer begangen worden, so ein Polizeisprecher.

Die Kopenhagener Polizei hat auch schon zwei Tatverdächtige festgenommen. Sie wurden noch am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt.

Die World Outgames dauern noch bis 2. August. Insgesamt mehr als 5.000 schwule, lesbische, bi- und transsexuelle Sportler aus über 100 Ländern an dem Event teilnehmen. Zusätzlich zu den Sportveranstaltungen gibt es auch ein kulturelles und politisches Programm.