Knallkörper-Anschlag bei Kopenhagener „World Outgames“

Erneut soll es bei den derzeit in Kopenhagen stattfindenden „World Outgames“, einer der größten lesbischwulen Sport- und Kulturveranstaltungen der Welt, zu homophoben Angriffen gekommen sein. Das berichtet „gays.de“ unter Berufung auf Internet-Blogs.

Bei den Laufbewerben am Montag sollen die Sportler während des Wettkampfes mit Feuerwerkskörpern beworfen worden sein. Ein Athlet aus Seattle, der gerade starten wollte, wurde dabei leicht an der Hand verletzt, er wurde im Krankenhaus operiert und ist wieder auf dem Weg der Besserung. Der Wettkampf musste abgebrochen werden, wurde aber später wieder fortgesetzt.

Augenzeugen berichten, zwei Täter haben noch weitere Feuerwerkskörper in die Besuchermenge geworfen. Obwohl die beiden Männer flohen, konnte einer der beiden von der Polizei verhaftet werden, nach einem weiteren wird gefahndet. Die Beamten gehen von einem Hassverbrechen aus.

Nachdem bereits am Tag der Eröffnung drei Teilnehmer in der Innenstadt von Kopenhagen verprügelt wurden, wollen Behörden und Veranstalter nun die Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Wie Einheimische Teilnehmern erzählen, haben Hassverbrechen in Dänemark in der letzten Zeit stark zugenommen.

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