British Telecom homofreundlichste Firma der Welt

Bei ihrer zweiten Generalversammlung in Kopenhagen veröffentlichte die Internationale Handelskammer für Lesben und Schwule (IGLCC) zum ersten Mal den „International Business Equality Index“ – eine Aufstellung jener multinationalen Unternehmen, die Programme zur Förderung der Vielfalt und Integration mit Schwerpunkt Homosexualität, Bisexualität und Transgender einsetzen. Platz eins bekam die British Telecom Group (BT), über Platz zwei freute sich IBM, Dritter wurde die Dow Chemical Company.

BT bietet seit den frühen 1980er Jahren seinen Mitarbeitern mit gleichgeschlechtlichen Partnern dieselben Sozialleistungen an wie heterosexuellen Paaren. „Wir werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass unsere Mitarbeiter keine Diskriminierung und Vorurteile am Arbeitsplatz befürchten müssen“, fügt Anne Heal, Senior Champion for Sexual Orientation, hinzu: „Die IGLCC-Auszeichnung würdigt die Leistungen unserer Human-Resources-Community und unseres LGBT-Netzwerks ‚Kaleidoscope’, denn ihr Engagement und ihre Entschlossenheit haben dazu geführt, dass Chancengleichheit in unserem Unternehmen Realität geworden ist“.

Und der Stolz für die Auszeichnung reicht bis in die Vorstandsetage: „Wir freuen uns über diese Auszeichnung und ich bedanke mich im Namen des gesamten BT- Konzerns“, sagt auch Ian Livingston, der Vorstandsvorsitzene von BT. „Als eines der weltweit grössten Kommunikationsunternehmen bieten wir unsere Dienstleistungen in mehr als 170 Ländern an. Rund um den Globus beschäftigen wir mehr als 100.000 Mitarbeiter. Diversity ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur und wir sind überzeugt, dass diese Grundsätze und Praktiken zur Unterstützung der LGBT-Community entscheidend zu unserem Erfolg beitragen.“

Der Index wurde durch ein internationales Komitee erstellt, das aus Schwulen, Lesben und Transgender-Personen besteht, die in acht verschiedenen Ländern Europas und Nordamerikas leben und arbeiten.

Links zum Thema