Wiener Community will Budapest Pride unterstützen

Am 5. September findet in Budapest wieder die alljährliche Lesben- und Schwulenparade statt. Im letzten Jahr wurde die Parade von schweren Ausschreitungen überschattet: Rechtsradikale warfen Brandsätze in Schwulenbars, die Parade selbst musste von der Polizei massiv geschützt werden, Teilnehmer wurden danach von Rechtsradikalen misshandelt. Auch heuer gibt es wieder Aufrufe zu Gewalt gegen die Parade. Besonders brisant: Die paramilitärische rechtsradikale „Ungarische Garde“ wurde vor wenigen Monaten verboten, und keiner weiss, ob ihre Mitglieder die Parade zu einer Machtdemonstration nutzen wollen. Die Organisatoren rufen deshalb zu einer breiten internationalen Unterstützung und Beteiligung auf.

Um die Lesben und Schwulen in Ungarn zu unterstützen, wollen auch Aktivistinnen und Aktivisten aus Wien an der Parade teilnehmen. Ein erstes Vorbereitungstreffen findet am Mittwoch, dem 12. August, um 20.00 in der Rosa Lila Villa statt. Dabei soll besprochen werden, wie Wiener Aktivisten ihre Kolleginnen und Kollegen in Budapest unterstützen können.