[Video] Ex-Miss hält sich für Gottes Gesandte gegen die Homo-Ehe

Carrie Prejean, die wegen nicht eingehaltener Verpflichtungen ihren Job als Miss California abgeben musste, stilisiert sich nun zur gottgesandten Heldin gegen Homo-Rechte.

So erklärt die ehemalige Schönheitskönigin vor 1.700 Konservativen der Lobbygruppe „Family Research Council“, dass sie die Miss-USA-Wahl verloren habe, weil sie sich öffentlich gegen die Homo-Rechte ausgesprochen hat. Und dass der Auftrag dazu von Gott persönlich kam.

„Gott hat mich auserwählt für diesen Moment, weil er wusste, dass ich mich nicht nur für ihn und für die Wahrheit einsetzen würde. Er wusste auch, dass ich stark genug bin, um die ganzen Angriffe zu überstehen“, erzählt sie über den Moment, als sie sich bei der live übertragenen Wahl zur Miss USA von Promi-Blogger Perez Hilton gefragt wurde, was sie von der Homo-Ehe hält. Ihre Antwort damals: „In meinem Land und in meiner Familie denke ich, dass eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau sein sollte. Bitte nehmt mir das nicht übel, aber so bin ich erzogen worden.“ Sie wurde daraufhin als einzige Kandidatin ausgebuht, Hilton, der auch Punkterichter bei der Wahl war, erklärte nach der Show, sie sei eine „stupid bitch“ und habe das in seiner Punkteverteilung berücksichtigt.

Seitdem tritt sie in konservativen Kreisen als Opfer der „liberalen Elite“ auf und macht sich für die Beschneidung von Rechten für Schwule und Lesben stark. So auch bei ihrer Rede vor dem „Family Research Council“. Dort erklärte sie, „empört“ zu sein wie „intolerant“ sich „manche Leute“ ihr gegenüber verhalten hätten. Und das, wo sie doch von Gott persönlich auserwählt wurde.