Homo-Ehe führt zu Sozialismus

Im Kampf gegen die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben ist einigen konservativen Republikanern offenbar kein Klischee zu billig. So hat Steve King, Abgeordneter aus Iowa im US-Repräsentantenhaus, bis jetzt nur befürchtet, seine Heimat könnte durch die vom Obersten Gericht angeordnete Öffnung der Ehe zum „Mekka der Homo-Ehe“ werden. Doch nun fährt der Konservative noch schwerere ideologische Geschütze auf.

In einer konservativen Radio-Talkshow behauptete er nun, die Homo-Ehe führe geradewegs zum Sozialismus: „Wenn es einen Anstoß für eine sozialistische Gesellschaft gibt, in der die Voraussetzungen für individuelle Rechte und Freiheiten untergraben werden und jeder in einen Topf geworfen wird, bei dem jeder alle Ressourcen nützt, dann ist einer davon die gleichgeschlechtliche Ehe“, ist sich King sicher. Denn sie „pflügt die Ehe um, damit sie ihr Ziel erreicht“, fürchtet der konservative Abgeordnete.