Ende des US-Einreiseverbotes für HIV-Positive kann noch dauern

Das Ende des Einreiseverbotes für HIV-Positive in die USA könnte sich noch weiter in die Länge ziehen. Das berichtet das Blog „ondamaris“.

Schon unter George W. Bush hat begonnen, ein Ende des Verbots umzusetzen, und auch der amtierende Präsident Barack Obama hat letzte Woche bei einem Galadinner der Human Rights Campaign betont, er unterstütze die endgültige Aufhebung des US-Einreiseverbots für HIV-Positive. Doch der Teufel liegt im Detail.

Wie der offen schwule Direktor des Office of National AIDS Policy (ONAP), Jeff Crowley, einer kandischen Anfrage mitgeteilt hat, gibt es zuviele Stellungnahmen zur geplanten Abschaffung: „Wir haben eine Richtlinie veröffentlicht, das Verbot aufzuheben. Die Öffentlichkeit hatte die Chance, eine Stellungnahme dazu abzugeben, und wir haben mehr als 20.000 Stellungnahmen bekommen.“ Diese müssen vor einer Aufhebung des Verbots abgearbeitet werden. Allerdings weiß keiner, wie lange das noch dauern kann. „Wir hoffen, dass wir in der nächsten Zeit eine Richtlinie veröffentlichen können“, gibt sich Crowley vage.

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