„Bild“-Chefredakteur verteidigt Haider Outing

Kai Diekmann, Chefredakteur der deutschen „Bild“-Zeitung, rechtfertigt das Outing des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider in seinem Blatt.

In einem Interview mit der heute erscheinenden Ausgabe der Wiener Stadtzeitung „Falter“ sagt Diekmann, Haider habe „sein Privatleben immer wieder selbst zur Schau gestellt und für politische Zwecke genutzt – zumindest den Teil, der ihm lieb war. Dann allerdings haben die Menschen ein Recht darauf, auch die andere Seite Haiders kennenzulernen.“

Diekmann verneinte, Haiders angeblichem Lover René N. Geld gezahlt zu haben, damit dieser den „Bild“-Reportern seine Geschichte erzählt. Er bestätigte allerdings, wegen des Artikels eine Einstweilige Verfügung bekommen zu haben.

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