Google unterstützt Homo-Ehe in Washington

Die Google-Büros von Seattle und Kirkland unterstützen die Einführung die Homo-Ehe im US-Bundesstaat washington.

Dort hat Gouverneur Chris Gregoire im Mai ein Gesetz unterzeichnet, dass Lesben und Schwulen alle Rechte zusteht – außer der Ehe. Jetzt wollen die Befürworter einer Öffnung mit einem Referendum dieses Gesetz zu Fall bringen.

Jetzt hat sich auch der Suchmaschinenriese auf die Seite von „Referendum 71“ (R-71) gestellt: „Normalerweise haben wir keine Meinung zu sozialen, rechtlichen oder politischen Themen, die über unser tägliches Geschäft hinausgehen“, heißt es in einer Stellungnahme der beiden Google-Büros. „Unter diesen Voraussetzungen gibt es Themen, die so wichtig und klar sind, dass wir glauben, dazu Stellung nehmen zu müssen. Die Unterstützung von Referendum 71 ist eines dieser Themen.“

Brian Bershad, Chef von Google Seattle, und Scott Silver, Chef des Büros in Kirkland, machen deutlich, dass sie die Positionen beider Seiten in dieser Frage respektieren. „Nichts desto trotz glauben wir, dass es in dieser Diskussion um Gleichheit geht, ganz einfach. Wenn wir glauben, dass alle vor dem Gesetz gleich sind, müssen wir unserer Meinung nach das Recht eines Mannes oder einer Frau unterstützen, die rechtlichen Vorteile einer Ehe genießen zu können – egal, wen sie lieben.“

Mit ihrem Engagement reihen sich die beiden Google-Büros in eine lange Liste von Konzernen ein. Bereits im September hat Rivale Microsoft gemeinsam mit anderen Firmen wie Boeing, Nike oder RealNetworks eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie R-71 unterstützen. Microsoft hat den Unterstützern des Referendums auch 100.000 Dollar gespendet, je 25.000 Dollar kamen noch aus den privaten Kassen der Chefs Bill Gates und Steve Ballmer.