Elf Prozent mehr Hass-Verbrechen gegen Homosexuelle in den USA

In den USA gab es im letzten Jahr deutlich mehr Hass-Verbrechen gegen Homosexuelle. Verbrechen, die wegen der sexuellen Orientierung der Opfer begangen wurden, stiegen um fast elf Prozent an, berichtet die amerikanische Bundespolizei FBI. Insgesamt stieg die Zahl der angezeigten aus Hass und Vorurteilen begangenen Taten um rund zwei Prozent. Auch die Anzahl der Hass-Verbrechen gegen religiöse Gruppen ist im letzten Jahr überdurchschnittlich um neun Prozent gestiegen.

Die Angriffe bestehen nach FBI-Angaben aus je einem Drittel aus Sachbeschädigungen, Einschüchterungen und körperlichen Angriffen. 2008 wurden dem FBI 7.783 Hass-Verbrechen gemeldet, sieben davon waren Morde. Jedes zweite Verbrechen war rassistisch motiviert, jedem fünften lagen religiöse Vorurteile zugrunde und jedes sechste richtete sich gegen die sexuelle Orientierung des Opfers.