Gesetz zur Homo-Ehe für ÖVP „ausgewogener Mittelweg“

Erwartungsgemäß zufrieden ist auch die ÖVP über den heute beschlossenen Gesetzesentwurf über die Eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule. „Ihm können auch jene zustimmen, die dem Thema zuvor skeptisch gegenüber standen. Die Eingetragene Partnerschaft von Homosexuellen ist weder eine Ehe, noch eine ‚Ehe light‘, sondern ein ausgewogener Mittelweg, der gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung trägt“, meint Franz Glaser, ÖVP-Mitglied des Justizausschusses.

„Was auch weiterhin der Ehe zwischen Mann und Frau vorbehalten bleibt, ist das Recht auf Adoption. Hier wird rechtlich sicher nicht etwas gleichgestellt, was auch faktisch nie gleichgestellt werden kann“, stellt Glaser die Position seiner Partei klar. Dass die Grünen in dem Gesetz 18 Bestimmungen gefunden haben, die gegen die EU-Antidiskriminierungsrichtlinie verstoßen, kann der ÖVP-Abgeordnete nicht verstehen: „Man sollte einander nicht ständig überfordern. Es kann nicht so sein, dass Respekt und Toleranz von einer Seite immer wieder gefordert werden, aber dem Andersdenkenden genau diese Toleranz nicht entgegengebracht wird“, ärgert sich Glaser.

Links zum Thema

  • homoehe.GGG.at: Alles zur Eingetragenen Partnerschaft in Österreich
  • homoehe.GGG.at: Aktuelle Nachrichten zur Eingetragenen Partnerschaft in Österreich