Hass-Sänger als Drogendealer in Haft

Buju Banton, jamaikanischer Dancehall-Sänger, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Erst letzte Woche sorgte seine Grammy-Nominierung für Ärger in der lesbischwulen Community, weil er sich von seinen schwulenfeindlichen Texten nicht distanzieren will. Jetzt ist er wegen Rauschgiftbesitz in Haft.

Wie der Miami Herold berichtet, ist der Sänger seit Donnerstag in Gewahrsam der Bundesbehörden. Beamte der Anti-Drogen-Behörde DEA werfen Banton, dessen bürgerlicher Name Mark Anthony Myrie ist, den Besitz von mehr als fünf Kilo Kokain vor, sowie die Absicht, dieses weitergeben zu wollen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Banton Probleme mit der Drogenbehörde hat. 2004 wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er zwei Marihuanapflanzen in seinem Studio hegte und pflegte. Im gleichen Jahr war er in eine Schlägerei verwickelt, bei der eine Meute schwule Männer verprügelte. Wegen Mangels an Beweisen wurde diese Anklage aber fallengelassen.

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