Vater zwang Sohn zu Sex mit Prostituierter

Im australischen Bundesstaat Queensland steht ein Vater vor Gericht, weil er seinen 14-jährigen Sohn gezwungen haben soll, mit einer Prostituierten zu schlafen – er hatte Angst, sein Stammhalter könnte schwul sein.

Wie das „Rockhampton Morning Bulletin“ berichtet, soll der Vorfall bei einer Grillparty im Jahr 2007 passiert sein. Der Vater soll eine Prostituierte in ein Motelzimmer bestellt haben. Vor der Tür soll er dann auf seinen Sohn gewartet haben, bis dieser als Beweis des vollzogenen Geschlechtsverkehrs ein benutztes Kondom vorweisen konnte.

Der Fall kam ins Rollen, als der Vater im Mai 2008 selbst bei der Kinderschutzeinheit der Polizei angerufen hat. Er beschuldigte die Beamten, nicht reagiert zu haben, als der Bursche seinen jüngeren Bruder misshandelt haben soll – und sagte, die Sache selbst in die Hand genommen zu haben, indem er den 14-Jährigen zu einer Prostituierten geschickt habe.

Für die Behörden hat der Vater damit den Tatbestand der Vergewaltigung erfüllt. Die Mutter bestätigte unter Tränen den Besuch ihres Sohnes bei der Liebesdienerin, sagte aber nichts über die weiteren Umstände. Der Fall wird im nächsten Jahr vor Gericht verhandelt.