Wahl zur „Person des Jahres“ geht in die Endphase

Erste Trends zeichnen sich bei der GGG.at Wahl zur Person des Jahres 2009 ab: Die Grünen Kandidaten liegen in der Usergunst vorne, auf den hinteren Plätzen finden sich die Funktionäre der HOSI Wien, auch die Vertreter der sozialdemokratischen Homosexuelleninitiative SoHo schaffen es nur ins hintere Drittel.

Noch bis 6. Jänner 2010 läuft auf GGG.at Österreichs erste lesbischwule Publikumswahl zur Person des Jahres. GGG.at-Leser können den Nominierten zwischen einem und fünf Sterne geben, für je 100 Stimmen wird der Durchschnitt um 0,5 Punkte angehoben.

Überraschend ist das gute Abschneiden der ehemaligen Frauenministerin Johanna Dohnal. Die Vorreiterin der Gleichberechtigung in Österreich liegt mit 3,6 Punkten auf Platz drei – deutlich vor dem Szene-Rechtsanwalt Helmut Graupner, der sich Platz sechs mit „QWIEN“-Macher Hannes Sulzenbacher teilen muss.

Ebenfalls gut kommt der Tiroler Schlagersänger Dennis Bogner an: Er lebt seine Homosexualität in der nach außen hin konservativen Branche offen und wird dafür mit Platz vier in der GGG.at-Lesergunst belohnt.

Überraschend schlecht ist das Zwischenergebnis bewährter Personen der Community wie HOSI-Wien-Obmann Christian Högl und seinem Generalsekretär Kurt Krickler, die sich die beiden letzten Plätze teilen. SoHo-Obmann Peter Traschkowitsch hat mit 18 Stimmen die geringste Anzahl an Lesern, die für ihn abgestimmt haben.

Allerdings kann sich das Ergebnis noch gründlich ändern: Mit einigen Stimmen, die den Kandidaten die Höchstpunktezahl geben, können sich auch die hinteren Plätze noch nach vorne katapultieren. In der Schlussphase geht es also wirklich für alle Kandidaten darum, ihre Fangemeinde zu mobilisieren und so ein spannendes Rennen um den Titel „Person des Jahres“ möglich zu machen.

Links zum Thema

  • GGG.at: Wahl zur Person des Jahres