Lugner lädt Lohan zum Opernball ein

Lindsay Lohan wird heuer Richard Lugner am Wiener Opernball begleiten. Das hat der Baumeister heute bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Bekannt wurde die 23-jährige New Yorkerin zunächst durch ihre Rollen in Disney-Filmkomödien. In letzter Zeit machte sie aber vor allem durch Drogenexesse und ihre lesbische Beziehung zur DJane Samantha Ronson Schlagzeilen.

Als Dreijährige drehte sie Werbespots, mit elf Jahren debütierte sie als Disneys „Doppeltes Lottchen“ auf der Kinoleinwand. Mit 17 war sie schließlich auf dem Cover der britischen und US-Ausgabe von „Vanity Fair“. Mit der Teenager-Komödie „Freaky Friday“ avancierte Lohan zur unbestrittenen Highschool-Diva in Amerika. Eine schauspielerische Glanzleistung legte sie in Robert Altmans „Last Radio Show“ hin. Als Stripperin in dem Horror-Streifen „I know who killed me“ landete sie einen veritablen Flop: Mit einem weltweiten Einspielergebnis von etwa neun Millionen US-Dollar ist er bis dato der größte finanzielle Misserfolg ihrer Filmkarriere.

Im Jahr 2006 zieht sie einige Male die Paparazzi auf sich, als sie wiederholt ohne Unterwäsche zu sehen war, was auch in sämtlichen Details fotografisch dokumentiert ist. Ein Jahr später landet sie mehrere Male wegen Drogenmißbrauch und Alkohol am Steuer vor Gericht. Ihre Haftstrafe im Frauengefängnis von Lynwood dauert allerdings nur 84 Minuten – das Gefängnis war überbelegt.

Ruhe in das Leben des Hollywood-Sternchens bringt eine Frau: Im September 2008 gibt sie gegenüber der „Daily Mail“ zu, seit längerer Zeit eine Beziehung mit der DJane Samantha Ronson, der Schwester des Musikproduzenten Mark Ronson, zu führen. Diese Beziehung endet – nach mehreren Streitereien in der Öffentlichkeit – im April 2009. „Wir nehmen eine kurze Auszeit, damit ich mich auf mich selbst konzentrieren kann“, sagt Lohan damals der Promi-Website E! News. Anonyme Freunde sahen das Liebes-Aus aber anders: „Sam hat Schluss gemacht, aber Lindsay will das einfach nicht wahrhaben“, verrieten sie den Medien. Lohan wendet sich daraufhin über ihr Blog an die Klatschpresse: „Schreibt doch einmal die Wahrheit. Es nervt wirklich, wenn sich alle Freunde bei dir melden, weil sie mal wieder dies und das über dich gelesen haben“, richtet sie den Journalisten aus.

Durch schauspielerische Leistungen ist Lohan seitdem nicht aufgefallen. 2008 war sie in vier Folgen von „Ugly Betty“, der US-Version von „Verliebt in Berlin“, zu sehen. Und letztes Jahr dreht sie mit „(K)ein bisschen schwanger“ nur einen Film – und nicht einmal dieser wird ein großer Erfolg.

Dafür wird sie im Jahr 2008 mit einem bekannten Filmpreis überhäuft: Insgesamt drei Mal erhält Lohan die „Goldene Himbeere“: Zweimal als schlechteste Schauspielerin, und einmal als schlechtestes Leinwandpaar.