Graupner möchte Rechte für Homo-Ehe einklagen

Der Kampf um rechtliche Gleichstellung von Eingetragener Partnerschaft und Zivilehe geht in die nächste Runde. Helmut Graupner, Präsident des Rechtskomitee Lambda, will noch innerhalb der nächsten zwei Wochen beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) Beschwerde wegen des Verbots der künstlichen Befruchtung für Lesben einlegen.

Doch das ist nicht die einzige Front, an der Graupner versucht, Ungleichheiten zwischen Ehe und Eingetragener Partnerschaft zu beseitigen. Neben dem Verbot der medizinisch unterstützten Fortpflanzung kämpft er auch für das Standesamt, eine Eintragung außerhalb der Amtsräume, Verbesserungen im Namensrecht und die Eingetragene Partnerschaft für Heterosexuelle.

Hierbei werden in den nächsten Tagen fünf heterosexuelle Paare eine Eingetragene Partnerschaft beantragen – und scheitern. Graupner möchte sich dann mit ihnen gegen den ablehnenden Bescheid beschweren, bis zum VfGH.

Links zum Thema

  • homoehe.GGG.at: Alle Infos zur Eingetragenen Partnerschaft auf GGG.at