Schwuler Bankräuber bei Fake-Date verhaftet

In Israel haben seine Triebe einen schwulen Bankräuber hinter Gitter gebracht. Der 37-jährige soll im letzten Monat vier Banken im Raum Tel Aviv ausgeraubt haben, ein Date, das er über Facebook ausgemacht hat, wurde ihm jetzt zum Verhängnis.

„Es war uns wichtig, ihn zu fassen, bevor er ein weiteres Mal zuschlägt“, erklärte ein Vertreter der Polizei der israelischen Zeitung „Ma´ariv“. Der letzte Überfall fand erst am Sonntag statt. Dabei erbeutete der Täter mit einer Spielzeugwaffe mehrere zehntausend Schekel.

Was die Polizei besonders störte: Sie wusste ziemlich sicher, wer der Bankräuber war, konnte ihn aber nicht fassen – bis ihn ein Ermittler auf Facebook fand. Dort konnte der Beamte nicht nur auch nachlesen, dass der gesuchte Mann sich in Ostjerusalem aufhielt, sondern auch, dass er schwul ist.

Daraufhin begann der Ermittler, mit dem mutmaßlichen Bankräuber zu chatten und vereinbarte mit ihm ein Date in einem Park in der israelischen Hauptstadt. Als dieser dort eintraf, warteten bereits mehrere Polizisten auf ihn, die ihn verhafteten.