Salzburger missbrauchte drei Stiefsöhne

In Salzburg steht ein 44-jähriger Mann vor Gericht, der seine drei Stiefsöhne über zehn Jahre lang missbraucht haben soll.

Der Missbrauch soll zwischen 1998 und 2009 geschehen sein. Die Opfer sind heute zwischen 22 und 16 Jahre alt. Sie belasten ihren Stiefvater schwer, er soll sie massiv unter Druck gesetzt haben. Als der Älteste sein Schweigen brechen wollte, soll ihm der Stiefvater gedroht haben, herumzuerzählen, dass der junge Mann schwul sei.

Der Mann gibt zu, mit den Burschen Sex gehabt zu haben, nachdem sie über 14 Jahre alt gewesen sind. Die Staatsanwaltschaft glaubt ihm diese Einschränkung aber nicht. Sie vermutet, dass er das nur behauptet, weil sexueller Missbrauch von über 14-Jährigen milder bestraft wird.

Besonders tragisch: Es ist nicht das erste Mal, dass der Mann wegen dieses Verbrechens vor Gericht steht. Er hat auch in den 1990ern schon die beiden Söhne seiner ersten Frau vergewaltigt. Nachdem er seine Strafe abgesessen hatte, zog er mit der Mutter seiner jetzigen Opfer zusammen. Ein Jahr später begann er, ihre Söhne zu missbrauchen.