Gayparty in Zürich nach Bombendrohung evakuiert

In Zürich musste am Ostersonntag eine der bekanntesten Gay-Parties wegen einer Bombendrohung unterbrochen werden.

Wie die Zeitung „20 Minuten“ berichtet, musste die Polizei die „JACK Company“ im Kaufleuten-Klub gegen Mitternacht nach einer telefonischen Drohung evakuieren. Ein Anrufer drohte, gegen 1.30 Uhr einen Sprengsatz in der Location zu zünden. Hunderte Schwule warteten daraufhin auf der Straße, über die genauen Hintergründe der Räumung wurden sie dabei nicht informiert. Gegen zwei Uhr früh gaben Sprengstoffexperten Entwarnung, die Party wurde fortgesetzt. Eine Bombe wurde von der Stadtpolizei Zürich nicht gefunden.

In einer Mitteilung der Veranstalter heißt es, die Bombe habe sich „gezielt gegen die JACK-Party“ gerichtet. Unklar ist, ob es sich bei der Bombendrohung um einen Scherz aus der Szene, einen Sabotage-Akt der Konkurrenz oder eine Tat mit homophonen Hintergrund handelt.

Die JACK-Macher lassen sich durch die Störaktion auf jeden Fall nicht beirren. „JACK und seine Gäste lassen sich durch solche Drohungen nicht einschüchtern und werden weiterhin für rauschende Partynächte sorgen“, so die Veranstalter auf der Homepage.

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