Hat sich schwuler Ex-Profiwrestler umgebracht?

Rätselraten herrscht in der US-Wrestling-Szene über den Tod eines offen schwulen Sportlers. Wie Europas größtes unabhängiges Wrestling-Magazin „Power Westring“ auf seiner Website berichtet, wurde der ehemalige WWE- und WCW-Superstar Chris Kanyon am 2. April in seinem Apartment im New Yorker Stadtteil Queens tot aufgefunden.

Die Todesursache von Christopher Klucsaritis, so sein bürgerlicher Name, ist derzeit noch ungeklärt. Vermutet wird Selbstmord durch eine Überdosis verschreibungspflichtiger Medikamente. der 40-jährige Kanton, der zuletzt offen schwul lebte, soll laut Medienberichten unter Depressionen gelitten haben. Im Jahr 2003 wurde bei ihm nach einem Selbstmordversuch eine bipolare Störung diagnostiziert.

Begonnen hat Kanyon mit dem Wrestling im Jahr 1992. Fünf Jahre später verpflichtete ihn „World Championship Wrestling“ (WCW), wo er bis zum Ende der Liga tätig war. Danach wechselte er zu „World Wrestling Entertainment“ (WWE), wo er mit Unterbrechungen bis 2004 tätig war. Nach eigenen Angaben wurde er dort wegen seiner Homosexualität gefeuert.