Verfassungsrichter geben Weg für Homo-Ehe in Portugal frei

In Portugal ist der Weg zur Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule frei. Das berichtet die Infoplattform QueerNews.

Das Verfassungsgericht hat entschieden, dass die vier Paragraphen, mit denen gleichgeschlechtlichen Paaren die Zivilehe ermöglicht wird, nicht verfassungswidrig sind. Staatspräsident Cavaco Silva hatte diese dem Gericht zur Prüfung vorgelegt. Jetzt muss Silva das Gesetz bis 28. April in Kraft setzen.

Die Verfassungsrichter waren der Meinung, dass die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule den in der Verfassung verankerten Schutz der Ehe und Familie nicht verletzt. Zwar seien die Autoren der Verfassung von einer anderen Form von Ehe ausgegangen, das verhindere aber nicht eine Weiterentwicklung dieser Institution.

Für diese von Berichterstatter Victor Gomes vorbereitete Entscheidung stimmten elf der 13 Richterinnen und Richter.

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