Donnerstag, 18. Juli 2024
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14 Jahre Haft für schwules Ehepaar in Malawi

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Jene zwei Männer, die in Malawi wegen „unzüchtigen Verhaltens“ und „widernatürlicher Handlungen“ schuldig gesprochen wurden, weil sie miteinander eine traditionelle Hochzeit gefeiert haben, müssen für vierzehn Jahren hinter Gitter.

Der Richter hat damit heute nach Informationen der BBC die Höchststrafe gegen den 26-jährigen Stephen Monjeza und den 20 Jahre alten Tiwonge Chimbalanga verhängt. Er begründete das harte Urteil damit, dass er die Öffentlichkeit „schützen“ wolle.

Damit folgt er der Forderung von Staatsanwältin Barbra Mchenga. Sie sprach von einem „geplanten und gut ausgeführten Verbrechen“ und forderte die Höchststrafe: „Dieser Fall hinterlässt eine Narbe auf der Moral Malawis“, so Mchenga.

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Bürgerrechtsverbände und Homosexuellen-Vereinigungen in aller Welt protestieren vehement gegen das Urteil. Monjeza und Chimbalanga wurden am 27. Dezember in Untersuchungshaft genommen. Die beiden Männer weisen jede Schuld von sich.

Homosexualität wie in den meisten afrikanischen Ländern verboten. Repräsentanten der starken christlichen Kirchen in Malawi unterstützten dieses Verbot.