Mittwoch, 28. Februar 2024
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Sumo-Lesbe wirft Flasche nach menschlichem Snickers-Riegel

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Nicht nur schwule Trennungen haben das Zeug zum Drama – auch Lesben stehen hier um nichts nach, wie ein Ex-Paar aus Dublin beweist.

Es war während einer Kostümparty zu Halloween im „George“, einem der beliebtesten Pubs der lesbischwulen Community der irischen Hauptstadt, als die 32-jährige Sandra Talbot ihre Ex-Freundin Adrienne Martin in der Menge erkannte. In ihrem Sumo-Ringer-Kostüm ging sie auf die Verflossene zu. Als diese einem Mann, der als Snickers-Riegel verkleidet war, zuwinkte, soll Talbot ausgerastet sein, ihre Ex-Freundin am Kopf verletzt haben und eine Flasche Smirnoff Ice gegen den Snickers-Mann geworfen haben. Nun landete der Fall vor Gericht.

Auch, wenn Richterin Catherine Murphy zwei verschiedene Geschichten hörte, soll es sich doch um das gleiche Beziehungsdrama handeln: Martin erzählte, ihre Exfreundin sei ausgerastet und habe sie mit der Flasche attackiert. Die beiden hatten über drei Jahre eine mehr oder weniger feste Beziegung.

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Talbot, die Sportlehrerin für behinderte Kinder war und sich jetzt zur Tätowiererin ausbilden lässt, erklärte allerdings vor Gericht, sie habe Martin nur zufällig mit ihrem voluminösen Kostüm berührt, wie es ihr an diesem Abend öfter passiert sei. Daraus dürfte sich daraus ein Streit entwickelt haben – auch weil Martin Unwahrheiten über ihre Verflossene im Internet verbreitet haben soll. Außerdem behauptete Talbot, ihre Ex habe ihr Leben zerstört und sie einen Monat vorher bei der Lesben- und Schwulenparade mit ihrer neuen Freundin provoziert: die beiden sollen T-Shirts getragen haben, auf denen „Wem tut’s jetzt leid?“ und „Sandra“ stand.

Das bestritt Martin. Sie erklärte, kein solches T-Shirt zu haben. Der Snickers-Riegel wurde nicht als Zeuge einvernommen. Da Martin bei dem Angriff verletzt wurde, erkannte die Richterin bei Talbot den tätlichen Angriff gegen ihre Ex-Freundin an und verurteilte sie zu einer Geldstrafe von 400 Euro.

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