Arbeitete mutmaßlicher SM-Mörder als Gay-Callboy?

Philipp K., jener 22-jährige Student, der seine Freundin bei SM-Spielen mit 40 Messerstichen getötet haben soll, hat nach Angaben der Tageszeitung „Österreich“ als Callboy für schwule Kunden verdient.

Nach Informationen der Tageszeitung soll er für eine Wiener Escort-Agentur gearbeitet haben – um 135 Euro für die erste Stunde, 790 Euro für die ganze Nacht. Die Agentur war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. „Österreich“ vermutet, dass sich K. damit „seinen aufwendigen Lebensstil – die Wohnung in Hietzing, das eigene Auto, Lackschuhe, Anzughosen und feine Hemden – finanziert haben dürfte“. Beweise dafür legt sie keine vor.

Philipp K., der sich in Salzburg auch im Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) engagiert hatte, wird vorgeworfen, seine Freundin Stefanie unter Drogen- und Alkoholeinfluss mit vierzig Messerstichen getötet und die Leiche anschließend zerstückelt und in Müllräumen in der Nähe des Tatorts entsorgt zu haben. Er selbst behauptet, der Tod des 21-jährigen Mädchens war ein Unfall beim Nachstellen einer Vergewaltigung.

Für Philipp K. gilt die Unschuldsvermutung. Der RFS distanzierte sich mittlerweile von ihm und teilte knapp mit, nach seinem Umzug nach Wien sei das ehemalige Mitglied „in die linke Drogenszene abgerutscht“.