Mann in New York tötet „zu weiblichen“ Buben

Weil er sich „zu weiblich“ verhalten haben soll, tötete ein 20-jähriger Mann aus Long Island im US-Bundesstaat New York einen 17 Monate alten Buben.

„Ich wollte erreichen, dass er sich wie ein Bursch benimmt und nicht wie ein kleines Mädchen“, sagte Pedro J. der Polizei. Um das zu erreichen, soll er „mehrmals mit Fäusten auf sein Opfer eingeschlagen haben“, so die Polizei. Anschließend habe er das Kind am Hals gepackt.

Das Kind war der Sohn der Freundin des 20-Jährigen. Sie war zum Zeitpunkt der Tat gerade außer Haus. Deren Mutter, Donna Collins Smith, ist am Boden zerstört: „Er hat das Herz meiner Tochter genommen und das Leben ihres Kindes gestohlen. Ich hoffe, dass das Rechtssystem jetzt sein Leben stiehlt.“

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen J. wegen Totschlags. Darauf stehen 15 Jahre Haft. Während des Prozesses kann die Anklage aber noch ausgeweitet werden.