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Schwulenheiler sind nicht gemeinnützig

Abgeblitzt ist eine internationale Ex-Gay-Organisation in Neuseeland mit dem Versuch, als gemeintätige Organisation anerkannt zu werden.

„Exodus“, die „Freiheit von Homosexualität“ anbietet, hat um die Anerkennung um Gemeinnützigkeit angesucht, weil sie ihrer Meinung für die Bedürfnisse der lesbischwulen Community genauso wichtig sind wie andere Gruppen und Vereine. Man biete ein Service an, das „für schwule und lesbische Menschen, die durch schwere Zeiten gehen, wertvoll“ sei.

Doch die Kommission, die für die Anerkennung von Gemeinnützigkeit zuständig ist, sieht das anders: Die Regierung von Neuseeland glaube nicht, dass Homosexualität eine Krankheit sei, die behandelt werden müsse, heißt es in der Stellungnahme. Außerdem konnte die Kommission keinen öffentlichen Nutzen in der Tätigkeit von „Exodus“ erkennen.

Dieser Nutzen besteht nach eigenen Angaben der Organisation darin, „Homosexuelle und andere Menschen mit sexuellen Problemen zu beraten und begleiten, damit sie Heilung und Befreiung im Ganzen finden, wie es von Gott gewünscht und in der Bibel offenbart wird“.

Auch das sieht die Gemeinnützigkeits-Kommission anders. Sie zitiert in ihrer Ablehnung auch die offizielle Position der Amerikanischen Mediziner-Vereinigung AMA zur Homo-Heilung: „Psychotherapeutische Behandlungen, um Homosexualität zu ändern oder zu ‚heilen‘, basieren auf Entwicklungstheorien, deren wissenschaftliche Aussagekraft fragwürdig ist“.

Für „Exodus“ in Neuseeland ist die Ablehnung ein herber Rückschlag – und dürfte die Finanznot des Vereins verschärfen. Angeblich haben sie für ihr eigenes Gebäude jährliche Mietkosten von einer Million Dollar, auf ihrer Facebook-Seite sprechen sie von einer „unerwartet niedrigen Spendensaison“: „Eure Gebete werden geschätzt. Für jene, die auch diese unfreundliche Wirtschaftslage erdulden müssen, sind unsere Gebete mit euch“.

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