Geht es „kreuz.net“ an den Kragen?

Der katholisch-konservativen Internet-Seite „kreuz.net“ könnte Ungemach drohen: Schwule Aktivisten haben im Internet eine Unterschriftenaktion gestartet, die den Provider dazu aufruft, die Seiten zu sperren.

Bislang war kreuz.net rechtlich nicht zu belangen – Server und Impressum waren in den USA, und dort gelten auch die Hass-Tiraden gegen die „Homo-Unzucht“ von kreuz.net als Meinungsfreiheit. Entsprechende Ansuchen der deutschen Behörden wurden dementsprechend aus Übersee immer abschlägig beschieden. Doch das könnte sich ändern: Denn bei „kreuz.net“ hat sich der Provider geändert. Jetzt hostet die Firma „iWeb“ die Seiten der Radikalchristen, und diese hat den Sitz im kanadischen Montreal. Und dort gibt es strengere Gesetze, wenn es um Hetze geht.

Deshalb hat eine Gruppe engagierter Schwuler eine Unterschriftenliste im Web gestartet, die die kanadische Polizei und den Provider dazu auffordern soll, die Seite zu schließen. Die Kampagne „Gays against kreuz.net“ läuft über das neue soziale Netzwek „Louder“ aus Großbritannien.

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