Mittwoch, 24. Juli 2024
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Lady GaGa kämpft bei MTV Awards für Homo-Rechte

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Dass es Lady GaGa mit ihrem Einsatz für Lesben- und Schwulenrechte ernst nimmt, hat sie auch in der Nacht auf heute bei den MTV Video Music Awards (VMA) gezeigt.

Bei ihrem Einzug ins Nokia Theatre von Los Angeles, wo die Zeremonie stattfand, wurde sie von zwei männlichen und zwei weiblichen Ex-Soldaten begleitet, die wegen ihrer Homosexualität aus den US-Streitkräften entlassen wurden. Dieser Einzug wurde live auf MTV übertragen. Dazu twitterte sie: „Echte Helden am Arm, die heutige Nacht ist für uns Monster und unseren Kampf.“

Dem entsprechend kamen die Soldaten auch mit auf die Bühne, als GaGa den MTV VMA für „Bad Romance“ als bestes Video einer Künstlerin bekam. In ihrer Rede bedankte sie sich auch bei allen Schwulen, die „das Video immer und immer wieder neu verfilmt haben.“ Insgesamt war Lady GaGa für 13 Preise nominiert, bekommen hat sie acht. Damit hat sie den All-Time-Rekort von Peter Gabriel um zwei Trophäen verpasst. „Bad Romance“ wurde übrigens außerdem noch mit den Preisen für das beste Pop-Video, das beste Dance-Video, die beste Choreographie, die beste Regie, den besten Schnitt und als Video des Jahres ausgezeichnet. Den achten Preis bekam sie für das Video zu „Telephone“, das sie gemeinsam mit Beyoncé gedreht hat – in einem Diner in der Wüste, das auch schon als Location für einen Schwulen-Porno gedient hat.

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Bei jeder einzelnen Preisverleihung kam Lady GaGa übrigens in einem anderen Outfit auf die Bühne. Zwei der Kleider waren von dem kürzlich verstorbenen britischen Designer Alexander McQueen, und auch das „Fleisch-Kleid“, das sie auf dem Cover der aktuellen Ausgabe der japanischen „Vogue“ trägt, hatte wieder einen Auftritt. Der Preis für das beste Video wurde GaGa übrigens von einer anderen Schwulenikone verliehen: Cher, die in einem Transparent-Outfit der 1990er noch immer atemberaubend aussah.

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