Kroatischer Fußballpräsident will keine schwulen Kicker

Bis an die Adria dürften es die Aussagen des deutschen Fußballnationalspielers Mario Gomez, Homosexualität sei „längst kein Tabuthema mehr“, nicht geschafft haben. In einem Interview mit der Tageszeitung „Vecernji List“ hat der Präsident des kroatischen Fußballbundes klar gemacht, dass in seinem Verein für Schwule kein Platz sei.

An seiner Einstellung lässt Vlatko Markovic keine Zweifel: „Solange ich Präsident des kroatischen Fußballbundes bin, werden keine Homosexuellen im Nationalteam spielen.“ Auf die Nachfrage, ob er jemals einen schwulen Fußballer getroffen hat, sagte er: „Glücklicherweise spielen nur normale Leute Fußball.“

Doch der Ausfall könnte für Markovic Folgen haben: Nun wollen kroatische Lesben- und Schwulengruppen den Vereinspräsidenten verklagen und bei der UEFA melden.