Neuer Wiener CSD-Verein hat einen Vorstand

Mit Riesenschritten macht sich der Verein „CSD Vienna“ auf, die HOSI Wien als Veranstalter einer Lesben- und Schwulenparade in Wien abzulösen. Bei der konstituierenden Generalversamlung wurde nun der Vorstand gewählt.

Obmann des neuen Vereins ist der Chirurg Andreas Salat, der nebenbei auch Miteigentümer der Online-Plattformen gayboy.at und rainbow.at ist. Stellvertretende Obfrau ist Patricia Kleinwaechter, Kassierin die Psychotherapeutin Elisabeth Cinatl, zum Schriftführer wurde der IT-Unternehmer Ingo Abelshauser gewählt.

Der Verein möchte „die Stagnation der Wiener Regenbogenparade in Richtung Bedeutungslosigkeit“ aufhalten. Eine Stagnation, die auch deshalb zustande kam, weil einige Köpfe hinter dem Verein die offizielle Parade boykottierten.

Allerdings betont der CSD Vienna, immer das Gespräch mit der HOSI Wien gesucht zu haben, die in einer Presseaussendung als „bisherige Veranstalterin“ bezeichnet wird. Grund für diesen Optimismus dürften erste Gespräche mit der Stadt Wien sein. Wie der Verein berichtet, habe diese bereits „Unterstützung in Aussicht gestellt“. Eine offizielle Bestätigung seitens der Stadt gibt es dafür aber nicht.

Eine Mitgliedschaft im Verein „CSD Vienna“ kostet engagierte Firmen 100 Euro im Jahr, Organisationen die Hälfte. Einzelpersonen sind mit einen Mitgliedsbeitrag von 25 Euro pro Jahr dabei.

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