Mittwoch, 29. Mai 2024
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Wackelt Homo-Ehe in New Hampshire?

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Während der neue Gouverneur von Rhode Island, Lincoln Chafee, in seinem Bundesstaat gerne die Ehe für Lesben und Schwule öffnen möchte, gibt es im benachbarten New Hampshire Kräfte, die das Rad der Zeit gerne zurückdrehen wollen.

Im diesem Neuengland-Staat können homosexuelle Paare seit 1. Jänner 2010 heiraten. Bei den Midterm Elections im November 2010 kam es allerdings in beiden Häusern des Parlaments zu einer Mehrheit der Republikaner.

Nun wittern konservative Organisationen außerhalb New Hampshires Morgenluft: Die römisch-katholisch dominierte NOM (Nation for Marriage), das Family Research Council und „Focus On The Family“ bereiten sich nach Informationen schwuler Blogger bereits seit Wochen auf intensives Lobbying bei den neuen Abgeordneten vor, um den gleichberechtigten Zugang zur Ehe wieder abzuschaffen. Ein Plan, der ihnen bei der aktuellen Sitzverteilung auch durchaus gelingen könnte.

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Letzte Hoffnung für schwule und lesbische Paare könnte dann Gouverneur Lynch sein: Wenn er dann gegen das Gesetz ein Veto einlegt, könnten die konservativen Kräfte der beiden Häuser des Parlaments nicht stark genug sein, um dieses zu überstimmen.

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