Schwarzeneggers Mutter waren zuviel nackte Männer im Zimmer ihres Sohnes

Wenn sich ein Jugendlicher Bilder von halbnackten muskulösen Männern ins Zimmer hängt, muss er schwul sein – das war zumindest die Angst von Arnold Schwarzeneggers Mutter Aurelia, als ihr Sohn mit Bodybuilding anfing. In einem Interview mit der „Kronen Zeitung“ erinnert sich der Ex-Gouverneur von Kalifornien erstmals an diese Zeit.

„Das hat die Mutti so besorgt gestimmt, dass sie eines Tages unseren Hausarzt gebeten hat, sich das anzuschauen. ‚Andere Buben hängen Bilder von Frauen auf, und meiner tut das!‘ Sie hat tatsächlich geglaubt, ich sei schwul. Ist ja nichts Schlimmes, für sie war’s damals jedoch unvorstellbar. Aber der Arzt, ein weiser Mann, hat sie beruhigt. Jeder habe Idole, andere würden Bilder von den Beatles aufhängen, das seien ja auch Männer. ‚Sehen Sie es so, Frau Schwarzenegger: Als Sportler fängt er sicher nicht mit dem Rauchen und Saufen an!‘ Das hat sie beruhigt. Die Sorgenfalten sind aber geblieben“, so Schwarzenegger im Gespräch mit den steirischen „Krone“-Redakteuren Werner Kopacka und Christian Jauschowetz.

Als Gouverneur von Kalifornien fällt unter anderem auch die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule unter seine Amtszeit – auch wenn sie von einem Gericht erzwungen und nicht vom Gesetzgeber beschlossen wurde. Als die Ehe-Öffnung durch eine Volksabstimmung wieder rückgängig gemacht wurde, entschied Schwarzenegger, sich nicht übermäßig gegen die Klagen von Lesben- und Schwulengruppen zu wehren, um eine eventuelle Wiedereinrichtung der Ehe für Lesben und Schwulen nicht unnötig zu verzögern.