Eingetragene Partnerschaft in Salzburg schleppend

Eher schleppend wird die Eingetragene Partnerschaft für Lesben und Schwule in Salzburg angenommen: Im ersten Jahr haben nur 32 Paare ihre Beziehung offiziell eingetragen.

Die meisten davon haben sich das Ja-Wort in der Landeshauptstadt Salzburg gegeben. Drei Viertel der Paare waren Männer, die meisten davon aus Österreich. Aber auch Partner aus den USA, Costa Rica oder der Türkei haben sich in der Mozartstadt das Ja-Wort gegeben. Die Stadt Salzburg hat dafür extra den Marmorsaal im Schloss Mirabell auch für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet.

Bemerkenswert: Nur 88 Prozent der Partner waren ledig, bevor sie die Eingetragene Partnerschaft eingegangen sind. „Das heißt, dass zwölf Prozent dieser Partner vorher in einer Ehe gelebt haben“, erklärt Franz Schefbaumer vom Magistrat Salzburg in einem ORF-Interview. Vor dem gleichgeschlechtlichen Ja-Wort mussten sie sich aber natürlich scheiden lassen.

Apropos Scheidung: Auch der gleichgeschlechtliche Bund fürs Leben kann brüchig sein – beim Salzburger Magistrat haben sich Anrufer bereits erkundigt, wie sich eine eingetragene Partnerschaft wieder auflösen lässt.

Links zum Thema

  • homoehe.GGG.at: Alle Details zur Eingetragenen Partnerschaft