Justin Bieber hält Homosexualität für eine „Entscheidung“

Bei den Grammys und den Brit Awards hat Justin Bieber abgeräumt. Kandidat für einen schwul-lesbischen Medienpreis ist er allerdings keiner, wie er in einem Interview mit der nächstes Monat erscheinenden Ausgabe des „Rolling Stone“ beweist.

Erste Passagen des Interviews, die über Blogs durchgesickert sind, verwundern. Über Homosexualität soll Bieber gesagt haben: „Es ist die Entscheidung jedes einzelnen, das zu tun. Es betrifft mich nicht und es sollte auch sonst niemanden betreffen“, so der Jungstar.

Diese Einstellung kennt man normalerweise nur von radikalen Christen: Sie behaupten, Homosexualität wäre eine freie Entscheidung, von der man sich auch wieder lösen kann. Dass Bieber einen stark religiösen Hintergrund hat, ist bekannt – doch dass er seine schwulen Fans mit solchen Aussagen vor den Kopf stößt, verwundert.

Doch auch seine Aussage in einem anderen Punkt sind sehr von den Ansagen christlicher Fundamentalisten geprägt. Justin Bieber spricht sich streng gegen Abtreibungen aus: „Es ist, als ob man ein Baby tötet“, so der Jungstar. Das gelte auch, wenn das Opfer einer Vergewaltigung schwanger werde: Das wäre zwar „wirklich traurig“, aber er ist überzeugt, „alles passiert aus einem Grund“, so der Sänger. Und fügt hinzu: „Ich war noch nie in dieser Situation, also bin ich nicht in der Lage, das zu beurteilen.“

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