[Audio] Conchita will zum Song Contest

Dass Kult-Drag Conchita Wurst zum Songcontest möchte, ist schon länger bekannt. Jetzt wurde auch der Song veröffentlicht, mit dem sie nach Baku möchte: „That’s What I Am“ heißt das Lied und „erinnert wahrscheinlich nicht nur zufällig an eine der großen Disco-Hymnen aus den 70ern – Gloria Gaynors ‚I Am What I Am’“, wie Ö3 auf seiner Homepage schreibt.

Conchita selbst beschreibt ihr Lied etwas lyrischer: „’That’s What I Am‘ ist eine schnellere Nummer, aber Drama muss natürlich auch dabei sein. Mein Song ist partytauglicher, als man von mir vielleicht erwarten würde. Die Message ist, dass man nicht Everybody’s Darling sein muss, solange man mit sich selbst im Reinen ist“, erklärt sie der Tageszeitung „Heute“.

In Baku zu singen, ist schon lange ihr Traum: „Der Song Contest ist ein magischer Event für mich – vor allem weil Celine Dion 1988, im Jahr, in dem ich im kolumbianischen Hochland aus dem Ei geschlüpft bin, mit ‚Ne partez pas sans moi‘ gewonnen hat. Ich finde es einfach schön, wenn so viele verschiedene Nationen ihr Land durch Musik repräsentieren und möchte meine Message ‚gelebte Toleranz und Akzeptanz‘ nach Europa tragen“, so Wurst zu Journalisten.

Die Konkurrenz ist dabei aber nicht zu verachten: Wenn am 24. Februar der Finalist in einer Fernsehshow gekürt wird, muss sie sich Wurst gegen große Namen wir Papermoon, die Trackshittaz, Valerie oder James Cottriall behaupten – und gegen das noch unbekannte von Sido, der gerade in einer Casting-Doku eine Band nach Vorbild der „Black Eyes Peas“ zusammenstellen möchte – und sich von einer ausgeschiedenen Kandidatin den Vorwurf eingehandelt hat, die ORF-Produktion sei über weite Strecken gestellt.