Öffnet auch US-Bundesstaat Washington die Ehe für Lesben und Schwule?

Auch der US-Bundesstaat Washington könnte in Kürze die Ehe für Lesben und Schwule öffnen. Gouverneurin Chris Gregoire hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf noch für diese Legislaturperiode angekündigt.

Bereits seit 2007 gibt es in Washington „Domestic Partnerships“, die mittlerweile gleichgeschlechtlichen Paaren die gleichen Rechte wie die Ehe garantieren.

In erster Linie geht es also um eine Änderung des Begriffs. Washington wäre dann der 7. US-Bundesstaat, der die Ehe für Lesben und Schwule öffnet. Religiöse Institutionen wären nicht verpflichtet, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen. Die Bevölkerung unterstützt die Pläne der Gouverneurin: Bei einem Referendum, das Homo-Gegner initiiert haben, um eine Ausweitung der „Domestic Partnerships“ 2009 zu verhindern, waren 53 Prozent der Wähler für eine Ausweitung der Rechte für gleichgeschlechtliche Paare.

Hinter dem Kampf für mehr Rechte bis zu einer Öffnung der Ehe steckt der offen schwule Senators Ed Murray. Er wird allerdings Überzeugungsarbeit leisten müssen. Zwar haben in dem US-Bundesstaat die Demokraten sowohl im Senat als auch im Abgeordnetenhaus die Mehrheit, wenn es um mehr Rechte für Lesben und Schwule ging, haben konservative Demokraten aber immer wieder gegen die eigene Partei gestimmt.

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