„Bild“-Zeitung verunglimpft Conchita Wurst

Noch ist Conchita Wurst nur eine von zehn möglichen Kandidaten, die Österreich beim Song Contest in Baku vertreten können. Und schon füllt sie die Schlagzeilen der internationalen Blätter: Die deutsche „Bild“-Zeitung widmete ihr einen ausführlichen Artikel.

Dabei waren die Kollegen aber wenig zimperlich. La Wurst wird als „Mischung aus einer Hollywood-Diva und Modedesigner (Harald) Glööckler“ beschrieben. Ihr Song „That’s What I Am“ wird als „schnulziger Song“ beschrieben. Bei einer Online-Umfrage glauben allerdings 57 Prozent der „Bild“-Leser, dass Conchy eine Chance auf ein Ticket nach Baku hat.

Dafür lassen sich die verbliebenen 43 Prozent in den Kommentaren über den Artikel aus: „Augenkrebs“, attestiert User „pprs“: „Ich dachte, der Grand Prix ist gedacht für Talente, die singen können unter normalen Umständen… Kein Wunder, dass die ältere Generation die Welt nicht mehr versteht“.

Doch die immer größer werdende Fangemeinde von Conchita Wurst lässt sich von diesen gehässigen Kommentaren nicht beirren und steht weiter zu ihr.

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