Mehr als 100 US-Bürgermeister für Ehe-Öffnung

Mächtige Unterstützung für die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwulen kommt aus den USA: Dort haben mehr als 100 Bürgermeister eine Forderung unterzeichnet, auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten zu lassen.

Die „Erklärung für die Freiheit zu heiraten“ wurde mit mehr als 70 Unterschriften am Freitag im Rahmen der 80. Jahrestagung der Bürgermeisterkonferenz in Washington vorgestellt. Unter den Unterstützern der parteiunabhängigen Initiative sind Demokraten und Republikaner, auch die Bürgermeister der vier größten Städte der USA – New York City, Los Angeles, Chicago und Houston – haben unterschrieben. Mittlerweile haben bereits 30 weitere Stadtchefs die Erklärung unterzeichnet. Sie unterstützen mit ihrer Unterschrift den Kampf um eine landesweite Öffnung der Ehe in den USA.

Die Gründe, warum sich die Bürgermeister für die Homo-Ehe einsetzen, sind vielfältig: Einigen geht es ums Prinzip, andere sehen in schwulen und lesbischen Ehepaaren eine Möglichkeit, der Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die US-Bürgermeisterkonferenz für die Rechte von Lesben und Schwulen eintritt: Bereits im Jahr 1984 gab es eine Resolution, die den Schutz von Homosexuellen forderte, und im Jahr 2009 wurde eine Erklärung für die Öffnung der Ehe beschlossen.

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