Mord an schwulem Taxifahrer nach 13 Jahren geklärt

In der Schweiz ist der Mord an einem schwulen Taxifahrer nach 13 Jahren geklärt worden. Eine DNA-Spur hat die Ermittler nach Luxemburg geführt, wo der mutmaßliche Täter seit 2006 bereits wegen eines anderen Tötungsdelikts in Haft sitzt.

Es war im Jahr 1999, als ein 50-jähriger Spanier in Genf von seiner Haushälterin bestialisch ermordet gefunden wurde: Erwürgt und mit 47 Messerstichen traktiert. Im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung alter ungelöster Fälle überprüften die Ermittler DNA-Spuren, die damals noch nicht ausgewertet werden konnten.

Dabei landeten sie einen Treffer: Das DNA-Profil stimmt mit dem des Mannes, der in Luxemburg inhaftiert ist, überein. Der Mann, ebenfalls schwul, habe die Tat bereits gestanden, so die Staatsanwaltschaft Genf. Wann er für den Mord in Genf vor Gericht gestellt wird, steht noch nicht fest.