Starb Sauna-Mitarbeiter in Berlin bei SM-Session?

Letzte Woche wurde im Berliner Stadtteil Mariendorf die Leiche des seit 1. Jänner abgängigen Bankangestellten und Sauna-Mitarbeiters Carsten S. entdeckt. Nun liegen die Ergebnisse der Obduktion vor.

Wie die Berliner Boulevardzeitung „B.Z.“ schreibt, ist der Mann offenbar bei einer SM-Session erstickt. Sowohl Nase als auch Mund von Carsten S. waren zugeklebt. „Die erste Obduktion war nicht eindeutig, aber wir gehen mit großer Wahrscheinlichkeit von dieser Todesursache aus“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Simone Herbeth. Der Zustand der Leiche mache eine genaue Untersuchung sehr schwer, so Herbeth weiter.

Carsten S. hatte am Abend des 1. Jänner ein Date mit dem 43-jährigen Michael S., mit dem er sich offenbar schon öfter getroffen hatte. Danach verlor sich jede Spur von dem 37-Jährigen. Als Michael S. am letzten Montag nach einem Selbstmordversuch den Notarzt rief, fand dieser Leichenteile in der Wohnung. Polizeibeamte fanden weitere Leichenteile im Keller sowie den Kopf von Carsten S. gekocht in einem Topf. Offenbar starb Carsten S. in der Nacht von 1. auf 2. Jänner, sein mutmaßlicher Mörder lebte gut drei Wochen neben der Leiche. Die Hintergründe des Mordes und der Verstümmelung sind noch unklar, gegen Michael S. liegt ein Haftbefehl vor.