Lesben und Schwule ehren Lady GaGa

Heute feiert Lady GaGa ihren 26. Geburtstag. Ein Geschenk hat sie schon am Sonntag bekommen: Weil sie sich mit starker Stimme für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzt, wurde sie von der lesbischwulen Medien-Bürgerrechtsorganisation GLAAD ausgezeichnet.

Für ihr Album „Born This Way“ wurde sie mit dem GLAAD Media Award als beste Sängerin geehrt. Über Twitter teilte GaGa mit, sie sei auf diesen Preis „sehr stolz“: „Lasst und die Welt daran erinnern, dass der Zeitgeist weiter in Richtung Gleichheit und Wandel geht.“

Die Sängerin, die bürgerlich Stefani Joanne Angelina Germanotta heißt, begann ihre Weltkarriere auch in der alternativ-schwulen Szene New Yorks. Das hat sie ihren ersten Fans nicht vergesen: Anfang März hat sie ihre „Born This Way“-Stiftung vorgestellt. Unter der Obhut ihrer Mutter soll so gemobbten Teenagern Mut gemacht werden.

Viel beachtet wurde auch letztes Jahr ihre Rede bei der EuroPride-Schlusskundgebung in Rom. „Wir kämpfen für Gerechtigkeit“, rief sie. Und machte klar: „Wir wollen wirkliche Gleichberechtigung. Jetzt.“

Die GLAAD Media Awards werden an drei Tagen in drei verschiedenen US-Städten verliehen. Am 21. April werden die Preise in Los Angeles, am 2. Juni in San Francisco verliehen. Mit den Preisen werden Personen geehrt, die sich für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzen. Zu den weiteren Preisträgern der New Yorker Verleihung gehören Oprah Winfrey oder die New York Times.